Das Projekt

myvoice-project wurde 2015 nach dem „Sommer der Migration“ gegründet. Das Projekt wollte ein Sprachrohr sein, damit diejenigen gehört werden, um die es in den politischen Debatten damals ging. Deutsche Medien berichteten nahezu täglich über geflüchtete Menschen. myvoice-project trat an, um die Geschichten von geflüchteten Menschen zu veröffentlichen.

In der Zwischenzeit ist viel passiert. Die Zugangsmöglichkeiten in Richtung Deutschland wurden wesentlich eingeschränkt. Zudem hat sich die politische Debatte und die Berichterstattung zum Thema verändert. Was gleich bleibt sind die Fluchtursachen und die Notwendigkeit für zahlreiche Menschen, die Flucht anzutreten und sich auf den Weg nach Europa zu machen.

Unser Ziel ist und bleibt es, Geflüchteten in Deutschland eine Plattform anzubieten, auf der sie ihren Meinungen und Gedanken Ausdruck verleihen können. Es geht dabei nicht in erster Linie darum, Flucht-Schicksale zu veröffentlichen, sondern den Blickwinkel der Geflüchteten auf Deutschland und die Welt in die öffentliche Debatte einzubringen. Wir möchten sowohl den Autorinnen und Autoren als auch den Leserinnen und Lesern einen Perspektivwechsel ermöglichen.

  • Beiträge können auf www.myvoice-project.org als Texte, Videos, Fotostrecken oder Audiobeiträge veröffentlicht werden. Jede Idee ist willkommen!
  • myvoice-project ist eine private Eigeninitiative von Menschen, die in Hamburg leben. Auch Menschen, die nicht in Hamburg sind, können aber mitmachen: Per Mail, Skype, Telefon.
  • Das Projekt ist unabhängig von jeglichen Organisationen oder Institutionen. Aktuell bewegt es sich vor allem im Umfeld der Universität Hamburg. Einige Texte entstanden beispielsweise im Studienprogramm „Refugees welcome – aber wie?“, einer Qualifizierungsveranstaltung für Studierende, die sich freiwillig für Geflüchtete engagieren.

Wie du bei myvoice-project mitmachen kannst, erfährst du hier.