Köln an Silvester und die Tage danach

Fünf lesenswerte Artikel zu den Übergriffen in Köln in der Silvesternacht, die sich differenziert mit den Taten auseinandersetzen und reflektieren, was danach geschah.

Teresa Bücker analysiert hier die Allgegenwärtigkeit sexualisierter Gewalt in unserer Gesellschaft und meint: „Dass insbesondere männliche Publizisten die Herkunft der Täter betonen, dient allzu oft auch der Rückversicherung, dass mit dem Frauenbild herkunftsdeutscher Männer alles zum Besten steht. Doch so ist es nicht.“

Lest hier wie Christian Bangel und Frida Thurm von der ZEIT Geflüchtete vor ihrer Bürotür interviewen und mit ihnen über Frauen und den Islam sprechen.

Sascha Lobo setzt sich mit der Entstehung von Mobs auseinander und beschreibt die erschreckenden Mechanismen, die sich in Menschenansammlungen freisetzen können. Er sagt: „Wer angesichts der Kölner Attacken überlegt, ob rassistische Verallgemeinerungen vielleicht doch okay sind, war schon vorher Rassist und hat sich bloß nicht getraut, das zu kommunizieren.“ Hier geht’s zum Artikel.

Anna Böcker von der TAZ prangert in ihrem Artikel die sexualisierte Berichterstattung nach den Ereignissen in Köln an und entlarvt sie als „Rape Culture“, die sich gegen Frauen richtet anstatt sie zu schützen.

Bei den KRAUTREPORTERN könnt ihr lesen, wie sich Geflüchtete zu den Übergriffen äußern. Hier findet ihr eine Sammlung an Kommentaren.

Text: Anna // Bild: Anna